Sterbefall

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1. Wer kann beerdigen?

Pastor Schäfer,  Pfarrvikar Stefan Ochalski, Kaplan Kingsly Paniyadimai, Diakon Zimmermann und die ehrenamtlichen Bestattungsbeauftragten Frau Heidi Küster und Herr Michael Moll.

2. Kann man sich jemand von den oben Genannten aussuchen?

Grundsätzlich ja, allerdings sind die Geistlichen an den verschiedenen Wochentagen fest verplant. Also sind detaillierte Absprachen mit dem Pastoralbüro notwendig.

3. An welchen Tagen sind Beerdigungen möglich?

Montags, mittwochs, donnerstags und freitags jeweils 14.30 Uhr, dienstags um 10.00 Uhr.

4. Erd- oder Feuerbestattung/Beisetzung im Friedwald – was sagt die Kirche dazu?

Mit dem Wandel der alternden Gesellschaft hat sich ein Trend zur Feuerbestattung entwickelt. Mit Rücksicht auf Angehörige, die oft weit weg wohnen oder keine Zeit zur Grabpflege haben, und auch mit Blick auf die höheren Kosten einer Erdbestattung werden immer mehr Feuerbestattungen favorisiert. Seit 1983 ist dies auch kirchlich erlaubt, es sei denn, diese Form ist aus Gründen gewählt, die der christlichen Glaubenslehre widersprechen.

Dafür gibt es eine eigene Begräbnisliturgie vor den Krematorien, in den Kapellen auf dem Friedhof, in unseren Kirchen und am Ort der Urnenbeisetzung.

Egal ob Erd- oder Feuerbestattung… die Kirche empfiehlt immer zusätzlich zur Begräbnisliturgie eine Eucharistiefeier (Exequien), weil dort der Glaube an die Auferstehung des/der Verstorbenen in besonderer Weise zum Ausdruck kommt.

Der Bestatter klärt mit den Angehörigen jeweils vorweg ab, ob eine Erd- oder Feuerbestattung und mit oder ohne Eucharistiefeier infrage kommt, wenn der/die Verstorbene katholisch getauft und nicht aus der Kirche ausgetreten ist.

Die Beisetzung der Urne im „Friedwald“ sieht die Kirche skeptisch, weil durch nur minimalistische Erinnerungsmerkmale im Wald der Verstorbenen gedacht wird. Dadurch setzt sich der von der Kirche wahr genommene Trend der Anonymisierung in der Gesellschaft fort. Der Kirche ist es wichtig, dass der Name des Verstorbenen in Ehren gehalten wird:

"Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!" (Jes 43,1)

5. Die Trauerfeier: Exequien, in der Trauerhalle, am Grab

Hier gibt es in unserer Gemeinde unterschiedliche Praktiken – je nach Beisetzung auf einem der Kirchdörfer oder auf dem Westfriedhof.

Städtische Friedhöfe Wipperfürth
Westfriedhof, Friedhof Wipperfeld, Friedhof Agathaberg, Friedhof Thier, Friedhof Kreuzberg, Friedhof Egen, Friedhof Klaswipper

Katholische Friedhöfe in Wipperfürth
Friedhof Ommerborn, Friedhof Hämmern, Friedhof Niederwipper

Exequien (Hl. Messe für den Verstorbenen/die Verstorbene) werden auf Wunsch der Angehörigen in unseren Kirchen gefeiert, ebenso Trauerfeiern ohne Exequien, wenn es auf dem örtlichen Friedhof keine eigene Trauerhalle gibt. Anders ist dies in Wipperfeld und in Wipperfürth, wo es eigene Trauerhallen gibt.

Sehr oft, wenn Exequien gehalten werden, finden danach die Trauerfeiern und die Beisetzung direkt am jeweiligen Grab statt.

6. Hl. Messe für Verstorbene

An jedem Mittwoch wird für alle Verstorbenen, die in der vergangenen Woche beerdigt wurden, in St. Nikolaus um 19.00 Uhr in der Hl. Messe besonders gebetet.

7. Sechs-Wochen-Amt

Wird von den Angehörigen ein 6-Wochen-Amt, d.h. eine weitere Hl. Messe im Gedenken an den Verstorbenen/die Verstorbene im ca. sechswöchigen Abstand zur Beerdigung gewünscht, wird uns der Termin vom Bestatter mitteilt. Meistens fällt der Termin in eine Sonntagsmesse unserer aktuellen Gottesdienstordnung.

8. Verstorben in einer anderen Pfarrei – Begräbnis in Wipperfürth

Ein solches Begräbnis wird über den Bestatter beim Pastoralbüro angemeldet. Das Büro vermittelt dann einen der Geistlichen oder ehrenamtlichen Bestattungsbeauftragten.

9. Verstorben in Wipperfürth – Begräbnis anderswo

Auch dieses Ereignis wird dem Pastoralbüro über den Bestatter gemeldet. Unsere Seelsorger und Bestattungsbeauftragten sind aber in der Regel nur im Umkreis von 25 km (lt. Amtsblatt der Erzdiözese Köln) zuständig. In einem solchen Fall kann man davon ausgehen, dass ein Seelsorger oder Bestattungsbeauftragter aus unserer Pfarrei die Bestattung übernimmt. Andernfalls übernimmt ein Seelsorger aus dem weiter entfernt liegenden Bereich die Bestattung.

 

Ökumenischer Hospizdienst Wipperfürth/Kürten

Koordinatorinnen:
Regina Löhr
Telefon: 02267-6809520
regina.loehr@hospiz.oeku-ini.de

 

Evy Steurer-Pusch
evy.steurer-pusch@hospiz.oeku-ini.de

 

Trauertreff:

Unser Trauertreff findet jeden dritten Sonntag in den geraden Monaten von 15:00 – 17:00 Uhr im Hospizbüro in der Gaulstr. 34 in Wipperfürth statt.

Trauercafé auf dem Westfriedhof:

Seit April 2019 stehen am ersten Sonntag im Monat immer zwei ehrenamtliche Vertreter des ökumenischen Hospizdienstes mit einer Ausbildung zum Trauerbegleiter zu einem zwanglosen, unverbindlichen Gespräch mit oder ohne eine Tasse Kaffee zur Verfügung. Gelegentlich wird auch ein Seelsorger dort sein.

 

Sprechstunden: Bürgerhaus Kürten, Karlheinz Stockhausen-Platz 1
jeden 3. Dienstag im Monat von 9:00 – 11:00 Uhr und nach Vereinbarung

Sprechstunden: Wipperfürth, Gaulstraße 34
Montag 10:00 - 12.00 Uhr, Donnerstag 16:00 – 18:00 Uhr 

Die Sprechstunden finden momentan aufgrund der aktuellen Corona-Lage nur telefonisch statt.

Kontakt

Ökumenischer Hospizdienst Wipperfürth/Kürten

Gaulstraße 34
51688 Wipperfürth

Pastoralbüro

www.katholisch-in-wipperfuerth.de

 

Außerhalb der Sommerferien sind wir erreichbar:
Mo. bis Frei. von 08.30 - 15.30 Uhr
mittwochs von 08.30 - 12.30 Uhr
samstags von 10.00 - 12.00 Uhr

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